| Löbau und Umland |
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Löbau ist zentral im Dreiländereck Deutschland – Tschechien – Polen gelegen und zumindest geografisch der Mittelpunkt der Oberlausitz. Mit einer Fläche von 78,74km² zählt Löbau zu den größten Städten Ostsachsens und bietet mit seiner sehenswerten Innenstadt für Touristen eine reizvolle Umgebung.
Der Sechsstädtebund Am 21. August 1346 schlossen sich die Städte Bautzen, Görlitz, Zittau, Kamenz, Lauban und Löbau zu einem Schutz- und Trutzbündnis, dem Sechsstädtebund, zusammen. Dieser beeinflusste maßgeblich die Geschichte der Region über Jahrhunderte. Löbau gelangte durch seine zentrale Lage dabei zu besonderer Bedeutung, da die jährlichen Versammlungen (Konvente) hier abgehalten wurden. 1815 endete das Bestehen des Sechsstädtebundes in Folge der Bestimmungen des Wiener Kongress nach welchem Görlitz und Lauban an Preußen fielen und die anderen vier Städte in Sachsen verblieben. Zum 770-jährigen Bestehen der Stadt Löbau, am 21. Juni 1991, wurde der Bund neu belebt. Die erste Städtebundsitzung fand, wie einstmals alle Sitzungen, im Konventzimmer des Rathauses zu Löbau statt. Heute steht diese Institution für gemeinsame Initiativen für eine attraktive Region vor allem in den Bereichen Kunst, Kultur, Sport und Tourismus. Sehenswürdigkeiten
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Der König-Friedrich-August-Turm, von den Löbauern meist nur als Gusseiserner Turm bezeichnet, gilt als Wahrzeichen der Stadt. Er wurde 1854 von dem Bäckermeister Friedrich August Bretschneider auf dem Gipfel des Löbauer Berges erbaut, ist 28m hoch und wiegt ca. 70Tonnen. Aufgrund seiner gusseisernen Baukonstruktion aus etwa eintausend Einzelteilen gilt er als einzigartig in Europa. 1993/94 erfolgte eine grundlegende Sanierung mit Demontage und Wiederaufbau.




